Heute sind sogar die Kirschblüten eifersüchtig auf Sie Die Geisha/ Arthur Golden

Ein lauer Sommerabend in einer deutschen Großstadt. Ich parke auf der Straße vor dem Hotel, schlüpfe in meine Heels und übergebe meinen Autoschlüssel in die Hände des lächelnden Doormans.

Es ist ein ganz spezielles Kribbeln, wenn man jemanden nicht zum ersten, sondern zum wiederholten Male trifft. Aufregung gepaart mit Vorfreude. Die Hoffnung, nicht langweilig zu werden mit der großen Ruhe der Vertrautheit. Ich genieße diese Dates mit besonderen Menschen sehr.

Im Sonnenschein fallen wir uns in die Arme und gehen Hand in Hand zum Check-In. Halb außer Atem, weil es so viel zu erzählen gibt, tauschen wir die wichtigsten Neuigkeiten aus, werden mit Champagner wie alte Bekannte begrüßt und kommen erstmal einfach an.
Wobei uns gar nicht viel Zeit bleibt – heute wartet ein Erlebnis auf uns, von welchem ich träume, seitdem ich davon gehört habe…
Ich springe in mein langes, wallendes Sommerkleid, unter dem ich eine kleine Überraschung versteckt habe. Von kundigen Händen wird es ertastet, aber die Enthüllung zögere ich hinaus. Ein bisschen Spaß muss doch sein.

Der Abend treibt uns in das Zentrum der Stadt. Hohe Bürotürme ragen neben uns in den Himmel, während wir die Stufen zum Restaurant hinabsteigen. Eine fernöstliche Umgebung begrüßt uns. Gedämmtes Licht, leise Gespräche beherrschen den Raum. Von einer sehr charmanten Dame werden wir an das andere Ende des Saales geführt, wir treten durch eine Tür und erreichen das Ziel des Abends – ein eigenes kleines, abgeschlossenes Paradies nur für uns. Private Dining im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Tisch, ein Sofa, ein Stuhl. Sinnliche Bilder an den Wänden. Das Versprechen des Service, nicht unaufgefordert einzutreten. Meine Fantasie fängt an zu rasen.

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Ein Cocktail begleitet uns bei der Auswahl unseres Menüs, die Entscheidung fällt nicht leicht, zu viel auf der Karte ruft mich zum Probieren auf. Unser Wein kommt, der erste Gang entzückt mich. Ich liebe die diversen asiatischen Küchen und hier macht es einfach Spaß zu Essen.

Der Service lässt sich Zeit. Wir schenken uns nach und rücken näher, tauschen heißer werdende Küsse aus. Wir können doch nicht…?
Ich greife die Hand meiner Begleitung und lasse Sie meine langen, glatten Beine hochfahren. Lasse sie die Strapse erstasten, die sich über meine Oberschenkel ziehen. Ich stehe auf und spüre die Hand an meinem Hintern. Ein wissender, fordernder Griff.
Wir können doch nicht…?
Ich hoffe einfach, dass der zweite Gang noch etwas braucht und sinke auf meine Knie. Selbst wenn jetzt jemand eintreten würde, die weiße Tischdecke gäbe mir Schutz und so nehme ich mir, was wohlerzogene Mädchen in einem Restaurant sonst eher seltener in den Mund nehmen.
Die Spannung und die Atmosphäre berauschen mich. Ich kann mich nur schwer zurückhalten, mein Gegenüber nicht direkt sehr glücklich zu machen. Aber ich möchte ja auch noch etwas vom Spaß abhaben.
Ich stoppe und bin mir der Qual, die ich verursache, durchaus bewusst. Mit einer bestimmenden Armbewegung schicke ich das Objekt meiner Begierde auf das Sofa.
Wir können doch nicht…?
Doch, wir können.
Ich hebe mein Kleid und lasse mich sinken. Die Tatsache, dass ich in einem vollbesetzen Restaurant bin und Sex habe, dass der Wein und die Teller vom letzten Gang auf dem Tisch stehen und ich gleichzeitig zwei feste Hände spüre, die meine Hüften packen, macht mich unglaublich an. Ich treibe uns weiter in Richtung Extase und kann mich kaum halten.

Und dann passiert es.
So wie immer, wenn sich die Raucher eine Zigarette anstecken das Essen kommt, klopft es hier an der Tür. Der zweite Gang bittet um Einlass.
Ich fasse es nicht!
Hektisch versuchen wir uns zu richten und uns nichts anmerken zu lassen, was mehr schlecht als recht funktioniert. Sehe ich da ein süffisantes Grinsen auf dem Gesicht des Kellners? Ich wette, er ist nicht überrascht, ich wäre es zumindest nicht.

Mein Herz schlägt noch immer schnell, das Blut rast durch meine Adern und ich muss mich sehr konzentrieren, dass ich den Teller vor mir wahrnehme.
Ich bin froh, dass ich das schaffe, denn das Essen ist hervorragend und ich weiß schon jetzt, dass ich hier nicht das letzte Mal bin.
So leidenschaftlich wir eben übereinander hergefallen sind, so leidenschaftlich bewundern wir nun die kulinarischen Genüsse vor uns. Ein gemeinsames Dinner ist einfach eine unfassbare Freude. …auch wenn meine Gedanken immer wieder zu unserem kleinen, privaten Zwischengang abschweifen.

Wir gönnen uns noch ein Dessert, leeren unseren Wein und dann zieht es uns weiter. Weiter in das Hotel, in dem ich meine Begleitung dann endlich von der Qual des Wartens und Aushaltens erlöse.

One comment on “Ein Restaurantbericht, bei dem es nicht ums Essen geht.”

  • Ralf

    Reply

    Dieses restaurant ke ich von erzähl ngen. Vielleicht komme ich auch mal in diesen Genuss. Hat auf jeden fall meine phantasie angeregt

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