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München – eine Lobhudelei

Selten hat es mich bisher in die bayerische Hauptstadt gezogen, fahre ich doch eher nach Hamburg als in den Süden.
Ich denke aber, dass sich das jetzt ändern wird, denn nach meinem letzten Kurzbesuch hat München mein Herz im Sturm erobert!

Zwei Tage habe ich im altehrwürdigen Bayerischen Hof verbracht. Obwohl ich doch schon einige 5 Sterne Häuser besucht habe, war dieses besonders. Überall ein hervorragend geschultes Personal, zuvorkommend und immer mit dem Blick auf das Verwöhnen der Gäste. Das Haus an sich ist klassisch, schön und riesengroß, mit vielen Möglichkeiten sich zum Essen oder auf ein Glas Champagner niederzulassen. Die Suite war überraschend modern eingerichtet (es gibt wohl sehr verschiedene)  und hat viel Platz zum Spielen geboten 😉
Selten habe ich in einem Hotelbett so gut geschlafen wie dort!
Besonders angetan war ich von der Lounge, die zum Blu Spa gehört: Im siebten Stock kann man auf der Terasse sitzen und über München schauen. Bei schönem Wetter, was wir zum Glück hatten, ist es himmlisch – im wahrsten Sinne des Wortes. Genauso schön sitzt man eine Etage tiefer am Pool und hat dabei noch den Vorteil, dass man immer wieder ein paar Züge schwimmen kann. Im Spa kann man aus einer Reihe von Wellnessbehandlungen wählen, von denen ich die „Blu Spa Massage“ wärmstens empfehlen kann (den Rest habe ich nicht ausprobiert – wird nachgeholt *gg*).

Das Programm in den zwei Tagen war straff durchorganisiert, ein Höhepunkt war definitiv das Abendessen in Shane’s Restaurant. Dort verzichtet man auf eine Karte und bietet ausschliesslich ein Überraschungsmenü an. Im Vorfeld wird man gefragt, ob es Dinge gibt, die man nicht mag, wieviele Gänge man sich wünscht, ob man Vegetarier ist oder nicht und schon geht es los. Der Gruß aus der Küche: Tartar in Tee mit spicy Popcorn. Sehr….kreativ. Und lecker! Erster Gang: Steinbuttnockerln in Panade auf Fenchelgemüse. Erster Panikanfall, ich hab vergessen, dass ich Fenchel überhaupt nicht mag, probiert habe ich es doch. Und es war toll!  Der restlichen drei Gänge waren ebenfalls umwerfend, so ganz bekomme ich sie leider nicht mehr auf die Reihe. Die Kellner waren alle jung, hübsch und sie haben ihr Handwerk hervorragend verstanden.
Ich muss zugeben, ich habe selten so gut gegessen und während ich das gerade schreibe, kriege ich richtig Hunger.
Nach dem Essen sollte man sich auf jeden Fall einen Drink in der angeschlossenen, gemütlich kleinen B-Bar genehmigen. Ich stehe ja auf gute Cocktails, die sich auch mal ein Stück vom Mainstream weg bewegen und hier werde ich komplett zufrieden gestellt! Dem Leitspruch auf der Website von Bill Fehn, dem Herrn der Theke „TRUST YOUR BARTENDER“ folge ich gerne blind.

Da man auf einem Bein schlecht stehen kann, habe ich direkt noch ein weiteres Kleinod der Münchner Cokctailbarszene entdecken dürfen, den Barroom auf der Milchstrasse. Winziger Laden mit drei Tischen und wenig Platz an der Theke, unglaublich gemütlich und Cocktails, die einen aus dem Schwärmen nicht rauskommen lassen. Auch hier spiele ich das übliche Spiel „ein Getränk von der Karte, danach dem Barkeeper eine Richtung vorgeben und schauen, was kommt“. Mein Anspruch ist hoch und wird nicht enttäuscht!

Zwei Kilo schwerer habe ich am letzten Tag noch mit einer Freundin eine kleine Shoppingtour durch München gemacht, wo wir die meiste Zeit dann doch bei Agent Provocateur hängen geblieben sind. München kann sich glücklich schätzen den einzigen eigenen Store in Deutschland zu haben. Bis dato habe ich keine AP Unterwäsche anprobiert, aber seit Jahren bewundert (ich kaufe nie auf gut Glück im Internet Unterwäsche ein, wenn ich die Marke nicht vorher anprobiert habe). Unter fachkundiger Beratung habe ich meine Traummodelle und viele mehr anprobiert und mich für ein himmlisches Set in zartrosa entschieden. Sehr heiß! Ich freue mich schon, es vorzuführen… 😉

München hat mich bezaubert, von vorne bis hinten verwöhnt und verhätschelt – ich komme wieder!

KussKuss Alice
PS: Ich habe es sogar geschafft im Augustinerbiergarten eine ganze Maß Bier ALLEINE auszutrinken! Jetzt bin ich ein großes Mädchen 😀
PPS: Danke liebes Gugl-Mobil vor dem Lodenfrey, wegen dir bin ich süchtig nach den Zitrone-Eierlikör und Schokolade-Kokos-Küchlein!

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  1. Im Moment sucht Bill mit der B-Bar eine neue Location, zumindest ist er nicht mehr im Hotel Prinzession Elisabeth. Solange muss man halt auf den Barrom ausweichen 🙂