Links überspringen

Für mehr Ablenkung im Büro

Was für eine Zeit. Tagelang im Homeoffice ohne jemanden zu sehen, lassen mich fast wahnsinnig werden und so habe ich die Gelegenheit genutzt, abends nochmal schnell ins Büro zu fahren, um Dinge zu erledigen, die zuhause zu umständlich sind.
Draußen scheint die Sonne und ich reiße alle Türen und Fenster auf, um die erste warme Luft des Jahres zu genießen, drehe die Musik an, denn um die Uhrzeit klingelt das Firmentelefon definitiv nicht mehr und setze mich an meinem Rechner. Es ist viel zu tun und so allein im Office kann ich mir alle Zeit der Welt lassen und den Tapetenwechsel genießen.
Die Abstinenz der letzten Wochen fordern jedoch ihren Tribut, ich bin unausgelastet und sehne mich nach fremder Haut, meine Gedanken kreisen um die Zeit nach diesem nervigen Lockdown. Hoffentlich ist es bald zu Ende, so dass ich nicht mehr nur noch allein für mein Vergnügen zuständig sein muss.

ablenkung

Die Sehnsucht nach fremder Haut macht mich langsam aber sicher verrückt

Meine Hand streift mehr aus Zufall meine Brust. Diese kleine, unbeabsichtigte Berührung lässt mich zucken und innehalten, so empfindlich bin ich inzwischen. Ich streichle, diesmal bewusst, über mein Shirt, genieße das Kribbeln auf der Haut und greife fester zu. Nur mühsam unterdrücke ich ein Stöhnen.
Meine Hand zieht tiefer, schiebt meinen Rock hoch und das Höschen zur
Seite und lässt meine Finger auf Erkundungstour gehen. Ich lehne mich zurück, versinke in diesem wunderbaren Gefühl und schließe die Augen, um mich ganz fallen zu lassen.

Just in dem Moment übertönt ein Räuspern die Musik. Entsetzt fahre ich
auf, verheddere meine Hand in meiner Unterwäsche, stoß mein Knie an
der Tischkante und sehe jemanden im Türrahmen gelehnt stehen. Verdammt, da ist doch noch jemand hier!
“…Lang genug” wird meine unausgesprochene Frage seit wann ich beobachtet werde mit einem süffisantem Grinsen beantwortet.
Gut sieht er aus. Trägt Anzughose, offensichtlich kommt er von den Büros eine Etage höher,
hat aber die Ärmel vom Hemd schon im Feierabendmodus hochgekrempelt.
Bestimmt geht er auf mich zu, nimmt meine Hand und legt sie auf seine Gürtelschnalle. “Einfach ohne mich Spaß haben? Da müssen wir nochmal drüber diskutieren!”
Wieder dieses Grinsen, das mir die Knie weich werden lässt.
Mit zittrigen Fingern öffne ich den Gürtel und die Hose. Die jetzt schon zweiwöchige Einsamkeit hat mich ausgehungert und verliere jegliche Zurückhaltung. Normalerweise frage ich Fremde zumindest nach ihrem Namen, bevor ich mich an Reißverschlüssen zu schaffen mache.

Entzückt freue ich mich über die Härte, die sich mir entgegen streckt. Ich kann mich nicht
zurückhalten und lecke mit meiner Zunge ganz langsam drüber. Heftig zischt seine die Luft zwischen deinen Zähnen durch. Nun schließe ich meine warmen Lippen und beginne meinen Kopf fast wahnsinnigmachend langsam auf und ab zu bewegen. Ich mag es sein Stöhnen zu hören und fange an, auch wieder mit mir zu spielen, so sehr turnt mich diese Situation an.
Wir sind beide so aufgeheizt, dass wir den langsamen Part schnell hinter uns lassen, wir brauchen es rauer. Seine Hände legen sich auf meinen Kopf und drücken meinen Kopf fest in den Schritt. Meine Finger zwischen meinen Beinen werden schneller und meine Zunge auch, ich kann gar nicht genug bekommen.
Ich merke, wie die ersten Wellen meines Höhepunkts kommen und der Fremde genauso kurz davor steht. Wir halten keine weitere Sekunde durch.

Atemlos, verschmiert, befriedigt knie ich neben dem Schreibtisch, schaue atemlos hoch zu dem Fremden, der mit der Fassung ringt.
„Deswegen bin ich zwar nicht hier reingekommen, aber das tat gut. Danke“, sprachs, drehte sich um und ging.
Und ich bleibe zurück und habe immer noch keine Ahnung wer er war und woher er kam. Vielleicht darf diese verrückte Zeit doch noch etwas andauern…

Einen Kommentar hinterlassen